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Stand: August 2026 · Digitale Mandantenbuchhaltung
Steuerberater & Kanzleien Datenübergabe & FiBu Mandanten & Daten

Buchhaltungssoftware für Steuerberater: Was braucht deine Kanzlei wirklich?

In deiner Steuerkanzlei treffen Belege, Bankumsätze, Kassen, Rechnungen und Buchungsdaten aus ganz unterschiedlichen Mandantensystemen aufeinander. Entscheidend ist deshalb nicht die längste Funktionsliste, sondern wie sauber eine Lösung diese Daten erfasst, vorbereitet und ohne unnötige Medienbrüche an deine Kanzlei übergibt.

Du erfährst hier, welche Buchhaltungslösungen sich für die digitale Zusammenarbeit mit deinen Mandanten eignen, wie Belege und Buchungsdaten in deine Kanzlei gelangen und worauf du bei Automatisierung, DATEV-Anbindung, Schnittstellen und Zugriffsrechten achten solltest. Deine interne Kanzleisoftware für Abschluss, Deklaration und Fristen ist davon zu trennen.

Redaktioneller HinweisDiese Seite hilft dir bei der Auswahl von Buchhaltungslösungen für die digitale Zusammenarbeit mit deinen Mandanten. Prüfe vor einer Standardisierung insbesondere Datenübergabe, Schnittstellen, Zugriffsrechte, Archivierung und die Auswirkungen auf bestehende Mandantenprozesse.
Die wichtigste AbgrenzungHier geht es um Buchhaltungssoftware für die digitale Zusammenarbeit mit Mandanten: Belege erfassen, Buchungsdaten vorbereiten, Daten prüfen und an deine Kanzlei übergeben. Eine vollständige Kanzleisoftware für Abschluss, Deklaration und Fristen ist eine andere Auswahlfrage.
kanzleibezogene Auswahl Schnittstellen mitgedacht keine pauschale Rangliste
Direktantwort
01

Für Steuerkanzleien zählt nicht die längste Funktionsliste, sondern ein sauberer Mandanten-Datenfluss.

Trenne bei der Auswahl zwei Ebenen: die Software, mit der deine Kanzlei Abschlüsse, Deklarationen und Fristen bearbeitet, und die Lösungen, mit denen Mandanten Belege, Rechnungen, Bank- und Buchungsdaten vorbereiten. Genau diese zweite Ebene steht hier im Mittelpunkt.

Faustregel: Standardisiere nicht blind auf einen Anbieter. Prüfe zuerst, welche Daten ein Mandant liefert, wer bucht und über welchen Weg Belege und Buchungsdaten in deine Kanzleisoftware gelangen. Erst danach ist ein Steuerberaterportal, DATEV-Datenservice oder Export wirklich ein Vorteil.
Vorsystem Daten dort übernehmen

Mandanten sollen Daten möglichst nur einmal bereitstellen.

Keine zweite Datenwelt aufbauen
Finanzen Belege & Bank automatisieren

Buchungsvorschläge müssen prüfbar und nachvollziehbar bleiben.

Mit echten Mandaten testen
Kanzlei Teamprozess festlegen

Erfassung, Prüfung, Freigabe und Übergabe klar verteilen.

Ökosystem vorab klären
Deine Kanzlei

Vier typische Kanzlei-Setups – welches passt zu deinem Alltag?

Entscheidend sind Mandantenstruktur, Arbeitsteilung und Datenübergabe: Schreibt der Mandant nur Rechnungen, bereitet er Belege vor oder bucht er selbst? Je nach Modell brauchst du andere Exporte, Zugriffe und Kontrollmöglichkeiten.

01

Du führst eine kleine Kanzlei mit klaren Standardmandaten

Du willst Mandantendaten vollständig, nachvollziehbar und möglichst ohne Nacharbeit in deine Kanzlei bekommen – ohne unnötige Komplexität im Tagesgeschäft.

Belege Bank DATEV Kanzlei
Darauf solltest du achten: einheitliche Stammdaten, standardisierte Abläufe und möglichst wenig Sonderwege zwischen Mandant und Kanzlei.
02

Du willst möglichst viel Buchungsarbeit automatisieren

Belege, Bankbewegungen und wiederkehrende Sachverhalte sollen mit guten Vorschlägen und Regeln vorbereitet werden, damit dein Team mehr Zeit für Prüfung und Beratung hat.

Dashboard Banking Belege Auswertung
Darauf solltest du achten: fachlich nachvollziehbare Regeln, die dein Team prüfen, korrigieren und bei Bedarf anpassen kann.
03

Deine Mandanten arbeiten mit vielen unterschiedlichen Vorsystemen

ERP, Faktura, Shops, Kassen und Branchenlösungen liefern Daten in unterschiedlichen Formaten. Entscheidend sind robuste Importe und ein kontrollierbarer Datenfluss.

FiBu E-Rechnung Zahlung Offene Posten
Darauf solltest du achten: keine doppelte Faktura und eine nachvollziehbare Übergabe von Erlösen und Zahlungen.
04

Du arbeitest mit größerem Team oder mehreren Standorten

Mehrere Bearbeiter, Vertretungen und viele Mandate erhöhen die Anforderungen an Zugriffsrechte, Zuständigkeiten und einheitliche Übergabeprozesse.

Rollen Mandanten Rechte Standards
Darauf solltest du achten: Berechtigungskonzept, klare Verantwortlichkeiten und möglichst einheitliche Abläufe für alle Mandantentypen.
Auswahlkriterien

Sechs Kriterien entscheiden, ob die Software deine Kanzlei wirklich produktiver macht.

Im Mittelpunkt stehen Dateneingang, Automatisierung, Schnittstellen, Datenqualität, Zusammenarbeit und der sichere Zugriff deines Teams.

Vor dem Test: Spiele einen echten Mandatsmonat durch: Eingangs- und Ausgangsbelege, Bank, Kasse, offene Posten, Korrekturen und die Übergabe in deine Kanzleisoftware.
01 Vorsystem 02 Belege 03 Bank 04 Datenqualität 05 Schnittstellen 06 Rollen
01
Vorsystem-Übergang

Wie sauber kommen Belege und Buchungsdaten in die Kanzlei?

Prüfe Steuerberaterzugang, Belegbilder, Buchungsdaten, Bankdaten sowie Export- und Datenservice-Wege.

Warum wichtig? Verhindert Doppelpflege.
02
Belege

Wie viel Vorarbeit kann der Mandant zuverlässig erledigen?

Belegerkennung, Zuordnung und Buchungsvorschläge können Zeit sparen – aber nur, wenn deine Kanzlei die Ergebnisse prüfen und korrigieren kann.

Warum wichtig? Spart Verwaltungszeit.
03
Banking

Wie gut funktioniert die Übergabe in deine Kanzleisoftware?

Teste DATEV-Export, DATEV-Datenservices oder andere unterstützte Übergabewege mit einem echten, anonymisierten Mandatsmonat.

Warum wichtig? Vermeidet manuelle Nacharbeit.
04
Datenqualität

Welche Datenqualität kommt tatsächlich bei dir an?

Belegbilder, Buchungsinformationen und Zahlungen sollten vollständig, nachvollziehbar und möglichst ohne Doppelpflege ankommen.

Warum wichtig? Vermeidet Nacharbeit.
05
Schnittstellen

Passt die Lösung zu deinem Kanzlei-Ökosystem?

DATEV ist häufig wichtig, aber nicht jede Kanzlei arbeitet identisch. Prüfe deshalb die tatsächlich unterstützten Export- und Schnittstellenwege.

Warum wichtig? Vermeidet Medienbrüche.
06
Rollen & Datenschutz

Wie gut lässt sich die Zusammenarbeit standardisieren?

Ein Portal ist nur dann hilfreich, wenn dein Team Mandanten, Zuständigkeiten, fehlende Belege und Exporte mit klaren Regeln bearbeiten kann.

Warum wichtig? Begrenzt sensible Zugriffe.
Deine Shortlist

Kläre zuerst deinen Kanzlei-Workflow. Vergleiche danach die passenden Lösungen.

Eine gute Vorauswahl entsteht aus drei Fragen: Woher kommen die Mandantendaten, wie weit willst du automatisieren und wie sauber gelangen Belege und Buchungsdaten anschließend in deine Kanzlei?

01 Mandant & Daten Welche Datenquellen musst du anbinden?
02 Datenübergabe & FiBu Wo entstehen heute Medienbrüche?
Redaktionelle Vorauswahl

Sechs Lösungen, die deine digitale Mandantenarbeit erleichtern können.

Die sechs Kandidaten decken unterschiedliche Wege der Zusammenarbeit ab: vom Steuerberaterzugang über DATEV-Exporte bis zur direkten Datenübertragung. Sie sind deshalb nicht 1:1 austauschbar. Entscheidend ist, welche Arbeit dein Mandant übernimmt und wie die Daten anschließend in deiner Kanzlei weiterlaufen.

Lexware Office
Steuerberaterzugang & DATEV

Lexware Office bietet einen eigenen Steuerberaterzugang. Je nach Arbeitsteilung kannst du Belege und Buchungsdaten über DATEV-Exporte oder DATEV-Datenservices in die DATEV-Umgebung übernehmen.

✓ Kann gut passen, wenn …

du Lexware-Office-Mandanten betreust und Belege oder Buchungsdaten möglichst ohne Pendelordner in DATEV weiterverarbeiten möchtest.

! Vorher prüfen

Lege pro Mandant fest, ob er nur Belege liefert oder selbst bucht. Davon hängt ab, ob Rechnungsdatenservice, Buchungsdatenservice oder Datei-Export besser passt.

Redaktionelle Einordnung: Starker Kandidat für standardisierte Mandantenprozesse, besonders in DATEV-Kanzleien.
sevdesk
Steuerberaterportal & Exporte

sevdesk bietet ein eigenes Steuerberaterportal. Du kannst Mandanten verknüpfen, auf deren Accounts zugreifen und Rechnungs- oder Buchungsdaten über vorkonfigurierte Exporte beziehungsweise DATEV-Datenservices übergeben.

✓ Kann gut passen, wenn …

du mehrere sevdesk-Mandanten zentral betreuen und den Übergabeweg je nach Mandatsmodell festlegen möchtest.

! Vorher prüfen

Teste, ob du Rechnungsdaten oder vollständige Buchungsdaten brauchst und welcher Export beziehungsweise Datenservice dazu passt.

Redaktionelle Einordnung: Besonders interessant, wenn deine Mandanten die vorbereitende Buchhaltung in sevdesk erledigen.
DATEV Unternehmen online
Digitale Zusammenarbeit

DATEV Unternehmen online ist auf die digitale Zusammenarbeit zwischen Kanzlei und Mandant ausgerichtet. Belege, Dokumente und weitere Daten werden zentral bereitgestellt und können in DATEV-Prozessen weiterverarbeitet werden.

✓ Kann gut passen, wenn …

deine Kanzlei im DATEV-Ökosystem arbeitet und du Beleg- und Datenaustausch mit Mandanten möglichst durchgängig organisieren möchtest.

! Vorher prüfen

Prüfe, welche Funktionen und Bearbeitungsformen deine Mandanten tatsächlich benötigen und wie du sie mit deinem DATEV-Rechnungswesen verzahnst.

Redaktionelle Einordnung: Naheliegender Referenzpunkt für DATEV-Kanzleien, wenn die digitale Zusammenarbeit im Mittelpunkt steht.
BuchhaltungsButler
Automatisierung & Steuerberaterzugang

BuchhaltungsButler richtet sich auch an Steuerkanzleien und unterstützt die digitale Mandatszusammenarbeit. Buchungsdaten und Belege lassen sich über den DATEV Buchungsdatenservice oder als Datei für die Weiterverarbeitung übergeben.

✓ Kann gut passen, wenn …

du bei passenden Mandanten einen hohen Automatisierungsgrad in der vorbereitenden Buchhaltung nutzen und Daten strukturiert übernehmen möchtest.

! Vorher prüfen

Teste mit echten Fällen, wie gut Vorkontierung, Belegverknüpfung und Datenübernahme zu deinem Kanzleiprozess passen.

Redaktionelle Einordnung: Interessant für automatisierungsaffine Mandanten und Kanzleien, die strukturierte Übergaben statt manueller Belegsammlung wollen.
Billomat
Steuerberaterzugang & DATEV

Billomat bietet einen Steuerberaterzugang, DATEV-Export und den DATEV Buchungsdatenservice. Buchungsdaten und Belegbilder können damit an DATEV übergeben werden.

✓ Kann gut passen, wenn …

deine Mandanten Billomat für Rechnungen und Buchhaltung nutzen und du einen klaren DATEV-orientierten Übergabeprozess etablieren möchtest.

! Vorher prüfen

Steuerberaterzugang und DATEV Buchungsdatenservice setzen laut Billomat passende Tarife beziehungsweise Zugänge voraus. Prüfe das vor der Standardisierung.

Redaktionelle Einordnung: Solider Mandanten-Workflow, wenn DATEV-Export und direkter Steuerberaterzugriff entscheidend sind.
FastBill
Belege & DATEV-Übergabe

FastBill unterstützt die Zusammenarbeit mit Steuerkanzleien über einen Steuerberater-Zugang sowie den DATEV Rechnungsdatenservice 1.0. Darüber können insbesondere Rechnungen und Belege an DATEV Unternehmen online übertragen werden.

✓ Kann gut passen, wenn …

deine Mandanten vor allem Rechnungen und Belege in FastBill organisieren und diese strukturiert an deine DATEV-Kanzlei übergeben sollen.

! Vorher prüfen

Der DATEV Rechnungsdatenservice 1.0 setzt laut FastBill einen passenden Tarif und DATEV Unternehmen online voraus. Prüfe außerdem, ob dir die übergebenen Rechnungs- und Belegdaten für dein Mandatsmodell reichen.

Redaktionelle Einordnung: Gute Option für rechnungs- und belegorientierte Mandantenprozesse; die weitere Buchführung bleibt in deiner Kanzleisoftware.
Kanzleicheck

Sechs Kanzleisituationen – und jeweils andere Prioritäten.

Wähle nicht nach Marktbekanntheit, sondern nach dem Engpass in deiner Zusammenarbeit mit den Mandanten.

Kleine Kanzlei Viele kleine Standardmandate

Hohe Fallzahl macht standardisierte Beleg- und Bankprozesse besonders wertvoll.

Darauf kommt es an Einfacher Upload, klare Freigaben, DATEV-Weg.
Richtung: hoher Automatisierungsgrad + standardisierte Mandantenanbindung
Fremdsysteme Viele unterschiedliche Vorsysteme

ERP, Faktura, Kassen und Branchenlösungen liefern heterogene Daten.

Darauf kommt es an Offene Posten nicht doppelt führen; Zahlungen sauber übergeben.
Richtung: Schnittstellen und Importqualität zuerst
Abschluss Zum Monats- oder Jahresende fehlen Daten

Im laufenden Prozess fehlen Belege, Zuordnungen oder sauber übergebene Buchungsdaten – und die Lücken fallen oft erst spät auf.

Darauf kommt es an Belege, Buchungsinformationen und offene Rückfragen frühzeitig vollständig in die Kanzlei holen.
Richtung: Datenqualität und vollständige Übergabe zuerst
Mehrere Standorte Viele Bearbeiter oder mehrere Standorte

Vertretungen, Zugriffsrechte und einheitliche Mandantenprozesse werden wichtiger.

Darauf kommt es an Rollen, Zuständigkeiten und einheitliche Übergabewege.
Richtung: Rollen, Standards und zentrale Datenbasis zuerst
Mandantenportal Mandanten wollen digitale Zusammenarbeit

Belege, Auswertungen und Rückfragen sollen ohne E-Mail-Pingpong laufen.

Darauf kommt es an Belege, Auswertungen und Rückfragen in einem klaren digitalen Workflow bündeln.
Richtung: Mandantenportal und klarer Belegworkflow
Selbstbucher Du willst stärker beraten statt nacherfassen

Dein Team soll weniger Zeit mit Übertragen und Suchen verbringen und mehr Zeit für Prüfung, Analyse und Beratung gewinnen.

Darauf kommt es an Buchungsdaten, Belegbilder und eine mit der Kanzlei abgestimmte Kontierungslogik.
Richtung: Automatisierung + aussagekräftige Auswertungen prüfen
Systemcheck

Kläre Datenwege und Verantwortlichkeiten, bevor du Mandanten-Software standardisierst.

Eine Mandantenlösung spart nur dann Zeit, wenn klar ist, wer welche Arbeit übernimmt und welche Daten am Ende in deiner Kanzleisoftware ankommen. Prüfe deshalb den gesamten Übergabeweg statt nur die Oberfläche des Mandantenprogramms.

Wer liefert welche Daten? Mandant, Vorsystem, Bank, Kasse oder externe Buchhaltung?
Welche Vorsysteme musst du anbinden? Nur notwendige Erlös- und Zahlungsinformationen festlegen.
Wie kommen Belege und Bankdaten herein? Upload, Bankanbindung, Mandantenportal oder Cloud-Service praktisch testen.
So entsteht die Einordnung
So prüfen wir

So prüfen wir, wie gut eine Lösung in die Zusammenarbeit mit deiner Steuerkanzlei passt.

Im Mittelpunkt stehen Mandantenanbindung, Beleg- und Buchungsdaten, Automatisierung, Export- und DATEV-Wege, Nachvollziehbarkeit und die Alltagstauglichkeit im Kanzleiteam.

Mandanten-Software und Kanzleisoftware erfüllen unterschiedliche Aufgaben – ein guter Übergabeprozess verbindet beide Ebenen. Eine gute Lösung verkürzt Routinearbeit, ohne fachliche Kontrolle, Nachvollziehbarkeit oder Datenqualität zu opfern.
Transparenz: Einige Links können Affiliate-Links sein. Wenn du darüber einen Anbieter buchst, kann tool-berater.de eine Provision erhalten; für dich entstehen dadurch in der Regel keine zusätzlichen Kosten. Die redaktionelle Einordnung erfolgt unabhängig davon.
01
Prüfpunkt Dateneingang

Belege, Bankdaten und Vorsysteme sauber in den Übergabeprozess einbinden.

Vorsystem FiBu Bank
02
Prüfpunkt Automatisierung

Vorschläge beschleunigen, ohne Kontrolle zu verlieren.

Belege Banking Controlling
03
Prüfpunkt Übergabe & Team

Datenqualität, Rechte und Vertretungen klären.

DATEV Rollen Datenschutz
Deine Entscheidung
Erst Kanzlei-Workflow, dann Software

Die richtige Lösung verkürzt den Weg vom Mandantenbeleg bis in deine Kanzleisoftware.

Starte nicht mit einer Funktionsliste. Kläre zuerst Mandantendaten, Vorsysteme, Beleg- und Bankwege sowie die Arbeitsteilung zwischen Mandant und Kanzlei. Danach vergleichst du die Lösungen und Übergabewege, die diese Abläufe mit möglichst wenig Medienbrüchen abbilden.

01 Datenquellen klären Vorsysteme, Belege, Bank und Kasse abgrenzen.
02 Prozess klären Mandant, Kanzlei und externe Systeme eindeutig aufteilen.
03 Mit Mandaten testen Mit echten Kanzleivorgängen statt Demo-Daten prüfen.
Vorsystem-Abgrenzung geklärt Datenübergabe geprüft Mandanten-Workflow definiert
FAQ

Häufige Fragen zu Buchhaltungssoftware für Steuerberater

Die wichtigsten Fragen, bevor du eine Mandantenlösung oder einen neuen Übergabeweg in deiner Kanzlei standardisierst.

Welche Buchhaltungssoftware eignet sich für Steuerberater?
Für die digitale Mandantenarbeit sind unter anderem Lexware Office, sevdesk, DATEV Unternehmen online, BuchhaltungsButler, Billomat und FastBill relevant. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wie Mandanten Belege und Buchungsdaten vorbereiten und wie diese Daten anschließend in deine Kanzlei gelangen.
Ist DATEV Unternehmen online eine Buchhaltungssoftware für die Kanzlei?
DATEV Unternehmen online ist auf die digitale Zusammenarbeit zwischen Kanzlei und Mandant ausgerichtet. Belege und Daten werden bereitgestellt und in DATEV-Prozessen weiterverarbeitet. Es ist nicht mit DATEV Kanzlei-Rechnungswesen gleichzusetzen.
Was ist wichtiger: Steuerberaterzugang oder DATEV-Schnittstelle?
Das hängt von deinem Prozess ab. Ein Steuerberaterzugang erleichtert den direkten Zugriff auf Mandantendaten. Ein DATEV-Export oder DATEV-Datenservice kann die strukturierte Übergabe in DATEV vereinfachen. Entscheidend ist, welche Daten du für dein Mandatsmodell tatsächlich benötigst.
Welche Lösung passt für Selbstbucher?
Bei Selbstbuchern brauchst du in der Regel mehr als Belegbilder: Buchungsdaten und gegebenenfalls Zahlungsinformationen müssen vollständig und nachvollziehbar übergeben werden. Prüfe deshalb genau, welche Daten die jeweilige Lösung exportiert oder per Datenservice überträgt.
Woran erkenne ich einen guten Mandanten-Workflow?
Daran, dass Belege und Buchungsdaten vollständig und nachvollziehbar ankommen, dein Team fehlende Unterlagen schnell erkennt und möglichst wenig manuell nacherfassen muss. Entscheidend ist der reale Ablauf eines Mandatsmonats.
Was sollte ich vor einer Standardisierung testen?
Teste Steuerberaterzugang, Rechte, Beleg- und Buchungsdatenexport, DATEV-Datenservices, Korrekturen, fehlende Belege und den Import in deine Kanzleisoftware – möglichst mit anonymisierten Fällen aus unterschiedlichen Mandantentypen.