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Stand: August 2026 · Freiberufler
Rechnungen & BelegeEÜR, Banking & SteuernNach deinem Arbeitsalltag auswählen

Buchhaltungssoftware für Freiberufler: Welche Lösung passt zu deinem Arbeitsalltag?

Als Freiberufler brauchst du meist keine möglichst große Software – sondern einen Ablauf, der dir Buchhaltung abnimmt. Rechnungen, Belege, Bankbewegungen, EÜR, Umsatzsteuer und die Übergabe ans Steuerbüro müssen zu der Art passen, wie du tatsächlich arbeitest.

Dieser Ratgeber führt dich deshalb nicht über eine pauschale Bestenliste, sondern über deinen konkreten Buchhaltungsalltag zu einer sinnvollen Vorauswahl.

Der Knackpunkt bei Freiberuflern: Nicht jede Aufgabe muss in derselben Tiefe selbst erledigt werden. Wenn du nur Rechnungen und Belege vorbereitest und deine Kanzlei den Rest übernimmt, brauchst du eine andere Lösung als jemand, der EÜR, Umsatzsteuer und laufende Buchhaltung weitgehend selbst erledigt.
freiberuflerspezifisch eingeordnetSteuerbüro mitgedachtohne pauschalen Testsieger
Direktantwort
01

Für Freiberufler gibt es nicht den einen Sieger – sondern drei typische Buchhaltungsmodelle.

Willst du deine laufende Buchhaltung breit selbst organisieren, sind sevdesk und Lexware Office naheliegende Kandidaten. Möchtest du möglichst geführt und steuerorientiert arbeiten, ist Accountable besonders interessant. Stehen Projekte, Zeiten oder Rechnungen stärker im Mittelpunkt, solltest du Papierkram oder FastBill prüfen. Kontist wird spannend, wenn Banking und Buchhaltung möglichst eng zusammengehören sollen.

Die wichtigste Unterscheidung: Willst du Buchhaltung selbst erledigen, möglichst geführt arbeiten oder hauptsächlich sauber für dein Steuerbüro vorbereiten? Damit schrumpft die Auswahl meist schnell auf zwei oder drei Programme.
KomplettablaufLaufende Buchhaltung selbst erledigen

Rechnungen, Belege, Banking und Auswertungen sollen eng zusammenspielen.

Prüfen: sevdesk · Lexware Office
GeführtSo wenig Buchhaltungsstress wie möglich

Du willst verständliche Abläufe und möglichst wenig Fachlogik selbst zusammensetzen.

Prüfen: Accountable
AbrechnungProjekte und Rechnungen stehen im Mittelpunkt

Deine Zeit steckt vor allem in Leistungserfassung, Rechnungen und Zahlungseingängen.

Prüfen: Papierkram · FastBill
Deine Arbeitsweise

Wo entsteht bei dir im Monat die meiste Buchhaltungsarbeit?

Wähle nicht nach Logo oder Funktionsmenge. Nimm den Ablauf, der deinem echten Monat am nächsten kommt.

Du willst möglichst wenig Buchhaltungswissen aufbauen

Dann sollte die Software dich durch Belege, Einnahmen, Ausgaben und steuerliche Aufgaben führen, statt dir nur viele Buchhaltungsfunktionen hinzustellen. Accountable ist für diesen Ansatz besonders interessant.

geführteinfachSteuernSolo
Naheliegende Kandidaten: Accountable oder Papierkram.

Du erledigst deine laufende Buchhaltung weitgehend selbst

Dann werden Bankabgleich, Belegerfassung, Auswertungen, EÜR und Umsatzsteuer wichtiger. sevdesk und Lexware Office sind hier die naheliegenden Allrounder.

BankingBelegeEÜRUmsatzsteuer
Naheliegende Kandidaten: sevdesk oder Lexware Office.

Projekte, Zeiten und Rechnungen kosten dich am meisten Zeit

Wenn du Leistungen projektbezogen abrechnest, bringt dir ein schneller Weg von Zeit oder Projekt zur Rechnung oft mehr als zusätzliche Buchhaltungstiefe. Papierkram und FastBill solltest du dann genauer ansehen.

ProjekteZeitenRechnungenZahlungen
Naheliegende Kandidaten: Papierkram oder FastBill.

Banking soll Teil deines Buchhaltungsablaufs sein

Wenn du Einnahmen, Ausgaben und Rücklagen möglichst dicht am Geschäftskonto organisieren willst, ist Kontist ein eigenständiger Kandidat. Entscheidend ist, ob du diesen Banking-zentrierten Ansatz wirklich möchtest.

GeschäftskontoBankingRücklagenBuchhaltung
Naheliegender Kandidat: Kontist.
Auswahlkriterien

Fünf Fragen sind für Freiberufler wichtiger als 100 Funktionen.

Eine gute Software muss nicht alles können. Sie muss genau die Arbeit zuverlässig vereinfachen, die bei dir jeden Monat anfällt.

Vor dem Test: Nimm echte Vorgänge aus deinem Alltag. Eine typische Rechnung, zwei bis drei Ausgaben, einen Zahlungseingang, einen Sonderfall und – falls vorhanden – den Übergabeweg zu deinem Steuerbüro.
01 Rechnungen?02 Belege?03 Banking?04 Steuern?05 Übergabe?
01
Rechnungen

Wie schnell wird aus deiner Leistung eine saubere Rechnung?

Prüfe Vorlagen, wiederkehrende Rechnungen, Gutschriften, Zahlungserinnerungen und E-Rechnungen – aber nur soweit diese Fälle bei dir tatsächlich vorkommen.

Darauf achtenEine Rechnung sollte ohne Umwege erstellt, versendet und später eindeutig wiedergefunden werden.
02
Belege

Wie schnell ist ein Beleg wirklich erledigt?

Upload allein reicht nicht. Entscheidend ist, ob du den Beleg anschließend schnell einer Ausgabe, Zahlung oder Kategorie zuordnen kannst.

Darauf achtenTeste mehrere echte Belege aus deinem Alltag, nicht nur einen perfekten Musterbeleg.
03
Banking

Werden Zahlungseingänge und Ausgaben sauber zugeordnet?

Ein guter Bankabgleich spart dir Monat für Monat mehr Zeit als viele selten genutzte Zusatzfunktionen.

Darauf achtenPrüfe, wie viel Handarbeit nach dem automatischen Vorschlag tatsächlich übrig bleibt.
04
EÜR & Umsatzsteuer

Passt die Software zu dem, was du steuerlich selbst erledigst?

Wenn du EÜR oder Umsatzsteuerdaten selbst vorbereitest, muss genau dieser Ablauf verständlich sein. Übernimmt dein Steuerbüro viel, kann eine einfachere Vorbereitung sinnvoller sein.

Darauf achtenNicht jede freiberufliche Tätigkeit hat denselben steuerlichen Ablauf. Im Zweifel mit deiner Steuerberatung klären.
05
Steuerbüro

Kommt deine Kanzlei mit dem Ergebnis direkt weiter?

„DATEV vorhanden“ reicht als Auswahlkriterium nicht. Entscheidend ist, wie Belege, Buchungen und Auswertungen in deinem konkreten Kanzleiablauf übergeben werden.

Darauf achtenDen Übergabeweg vor dem Wechsel oder Kauf mit deiner Kanzlei abstimmen.
Deine Auswahl

Erst deinen Monatsablauf klären. Dann Software testen.

Für Freiberufler ist die Reihenfolge einfach: zuerst festlegen, was du selbst erledigst, dann die größten Zeitfresser bestimmen und erst danach zwei oder drei passende Programme testen.

01Aufgaben klärenWas erledigst du selbst – und was übernimmt deine Kanzlei?
02Zeitfresser findenRechnungen, Belege, Banking, Steuern oder Projekte?
Redaktionelle Vorauswahl

Sechs Lösungen, die für Freiberufler unterschiedliche Stärken haben.

Die Auswahl ist bewusst nicht als Rangliste gebaut. sevdesk und Lexware Office sind breite Allrounder, Accountable setzt stärker auf einen geführten Solo-Workflow, Papierkram verbindet Buchhaltung mit Projekten, FastBill legt den Schwerpunkt auf den Rechnungsablauf und Kontist verbindet Banking und Buchhaltung besonders eng.

sevdesk
Allrounder für den Freiberufler-Alltag

sevdesk bündelt Rechnungen, Belege, Banking und laufende Buchhaltung in einer Cloud-Lösung. Für Freiberufler ist es besonders interessant, wenn viele Standardaufgaben in einem durchgängigen Ablauf erledigt werden sollen.

✓ Kann gut passen, wenn …

du Rechnungen, Belege, Bankbewegungen und laufende Buchhaltung möglichst zentral erledigen willst.

! Vorher prüfen

Teste, welche Funktionen dein benötigter Tarif enthält und wie genau dein Steuerbüro die Daten übernehmen möchte.

Redaktionelle Einordnung: Breiter Kandidat für Freiberufler, die einen möglichst vollständigen Standard-Workflow suchen.
Lexware Office
Buchhaltung + Steuerbüro eng verzahnt

Lexware Office deckt den laufenden Buchhaltungsprozess breit ab und ist besonders interessant, wenn Belege, Banking, Auswertungen und die Übergabe an die Steuerkanzlei zusammenspielen sollen.

✓ Kann gut passen, wenn …

du einen strukturierten Gesamtprozess suchst und mit deiner Kanzlei eng zusammenarbeiten möchtest.

! Vorher prüfen

Prüfe, ob du den breiten Funktionsumfang tatsächlich brauchst oder eine schlankere Lösung schneller wäre.

Redaktionelle Einordnung: Starker Allrounder, wenn deine Buchhaltung nicht nur aus Rechnungsschreiben besteht.
Accountable
Einfach und steuergeführt

Accountable richtet sich stark an Solo-Selbstständige und Freiberufler, die Buchhaltung und steuerliche Pflichten möglichst geführt erledigen möchten. Der Fokus liegt weniger auf komplexer Unternehmensverwaltung als auf einem verständlichen Ablauf.

✓ Kann gut passen, wenn …

du möglichst wenig Buchhaltungsroutine aufbauen und steuerliche Aufgaben geführt erledigen möchtest.

! Vorher prüfen

Kläre, ob der Workflow zu deiner Steuerberatung passt und ob du später zusätzliche kaufmännische Funktionen brauchst.

Redaktionelle Einordnung: Besonders interessant, wenn Einfachheit und steuerliche Führung wichtiger sind als maximale Tiefe.
Papierkram
Schlanker Workflow mit Projekten

Papierkram verbindet Rechnungen und Buchhaltung mit Funktionen rund um Projekte und Zeiterfassung. Das kann für projektorientierte Freiberufler nützlich sein, wenn Leistung, Zeit und Abrechnung enger zusammengehören.

✓ Kann gut passen, wenn …

du projektbezogen arbeitest und Rechnungen, Zeiten und laufende Organisation kompakt verbinden möchtest.

! Vorher prüfen

Prüfe, ob die Buchhaltungs- und Übergabefunktionen für deinen späteren Umfang ausreichen.

Redaktionelle Einordnung: Interessant für projektorientierte Freiberufler, die Projekte, Zeiten und Buchhaltung ohne unnötigen Funktionsballast verbinden möchten.
FastBill
Rechnungsworkflow im Mittelpunkt

FastBill ist vor allem dann interessant, wenn Angebote, Rechnungen, Belege und Zahlungseingänge deinen Alltag prägen. Für Freiberufler mit vielen Kundenrechnungen kann dieser Fokus wichtiger sein als ein maximal breites Buchhaltungssystem.

✓ Kann gut passen, wenn …

Rechnungen und Zahlungseingänge bei dir deutlich mehr Zeit kosten als komplexe Buchhaltungsfunktionen.

! Vorher prüfen

Prüfe, welche steuerlichen Aufgaben du selbst erledigen willst und was an deine Kanzlei geht.

Redaktionelle Einordnung: Guter Kandidat für rechnungsintensive Freiberufler mit klarem Kundenabrechnungs-Workflow.
Kontist
Geschäftskonto + Buchhaltung

Kontist kombiniert den Banking-Gedanken eng mit Buchhaltungsabläufen und richtet sich stark an Selbstständige. Das ist vor allem spannend, wenn du Zahlungseingänge, Rücklagen und laufende Buchhaltung möglichst dicht am Geschäftskonto organisieren möchtest.

✓ Kann gut passen, wenn …

du Banking und Buchhaltung eng zusammenführen willst und du deine Finanzen möglichst direkt rund um dein Geschäftskonto organisieren möchtest.

! Vorher prüfen

Prüfe, ob du dein bestehendes Geschäftskonto wechseln möchtest und ob alle benötigten Export- und Steuerberaterwege passen.

Redaktionelle Einordnung: Spezialisierter Kandidat, wenn Banking ein zentraler Teil deines Buchhaltungsalltags ist.
Praxischeck

Sechs typische Freiberufler-Situationen – und worauf es dann wirklich ankommt.

Deine Berufsbezeichnung entscheidet selten allein über die Software. Dein tatsächlicher Ablauf ist wichtiger.

Beratung, Coaching oder Training

Oft stehen wenige Leistungsarten, wiederkehrende Kunden und eine überschaubare Zahl von Ausgaben im Mittelpunkt.

Fokus: Rechnungen · Zahlungen · einfache Belege
Design, Entwicklung oder projektbasierte Arbeit

Projektzeiten, Software-Abos, Hardware und kundenbezogene Leistungen können wichtiger sein als klassische Waren- oder Lagerprozesse.

Fokus: Projekte · Zeiten · Belege · Rechnungen
Nur wenige Rechnungen pro Monat

Dann ist ein großer Funktionsumfang schnell Ballast. Ein klarer, einfacher Workflow kann mehr bringen als maximale Automatisierung.

Fokus: Einfachheit vor Funktionsmenge
Viele Kunden und wiederkehrende Rechnungen

Jetzt werden Vorlagen, Wiederholungen, Zahlungsabgleich und Mahnwesen deutlich wichtiger.

Fokus: Automatisierung · Zahlungseingänge
Internationale Kunden oder Tools

Dann solltest du Fremdwährungen, ausländische Leistungen und deine umsatzsteuerlichen Sonderfälle gezielt prüfen, statt sie aus einer allgemeinen Funktionsliste abzuleiten.

Fokus: Sonderfälle vorher testen
Steuerbüro erledigt fast alles

Dann muss deine Software nicht jede Steuerfunktion selbst abbilden. Sie muss vor allem sauber vorbereiten und übergeben.

Fokus: Belege · Übergabe · klare Zuständigkeit
Zusammenarbeit mit der Kanzlei

Frag dein Steuerbüro vor der Softwareentscheidung – nicht erst danach.

Wenn deine Kanzlei später mit deinen Daten arbeiten soll, ist der konkrete Übergabeweg wichtiger als die bloße Angabe, dass eine DATEV-Schnittstelle vorhanden ist.

01Aufgaben verteilenWas machst du selbst, was übernimmt die Kanzlei?
02Übergabe klärenWelche Belege, Daten und Exporte erwartet dein Steuerbüro?
03Echten Monat testenKann die Kanzlei mit dem Ergebnis direkt weiterarbeiten?
So entsteht die Einordnung
Redaktionelle Prüfmatrix

So bewerten wir Buchhaltungssoftware für Freiberufler

Wir bewerten nicht möglichst viele Funktionen, sondern drei Ebenen, die in deinem Arbeitsalltag tatsächlich darüber entscheiden, ob dir eine Lösung Arbeit abnimmt.

Transparenz: Einige Links können Affiliate-Links sein. Wenn du darüber einen Anbieter buchst, kann tool-berater.de eine Provision erhalten; für dich entstehen dadurch in der Regel keine zusätzlichen Kosten. Die redaktionelle Einordnung erfolgt unabhängig davon.
01
PrüfebeneAlltag

Wie schnell erledigst du Rechnungen, Belege und Zahlungseingänge – und wie viel Handarbeit bleibt übrig?

RechnungenBelegeZahlungen
02
PrüfebeneBuchhaltung & Steuern

Passt die Software zu deinem tatsächlichen Ablauf bei EÜR, Umsatzsteuer, Banking und laufender Vorbereitung?

EÜRUmsatzsteuerBanking
03
PrüfebeneÜbergabe & Zukunft

Kann dein Steuerbüro sauber weiterarbeiten und passt der Workflow noch, wenn Rechnungsvolumen oder Anforderungen wachsen?

SteuerbüroExportWachstum
Deine Entscheidung
So kommst du zur passenden Freiberufler-Buchhaltung

Aus sechs Kandidaten wird eine klare Auswahl.

Für einen breiten Freiberufler-Workflow starte mit sevdesk und Lexware Office. Möchtest du möglichst geführt arbeiten, prüfe Accountable. Bei projektbezogener Arbeit ist Papierkram interessant, bei starkem Rechnungsfokus FastBill und bei einem Banking-zentrierten Ansatz Kontist. Danach musst du nicht sechs Programme testen: Nimm die zwei oder drei Lösungen, die zu deinem echten Ablauf passen, und spiele einen vollständigen Monat durch.

01ArbeitsweiseFestlegen, was du selbst erledigen willst.
02ZeitfresserRechnungen, Belege, Banking oder Steuerübergabe?
03Praxistest2–3 Kandidaten mit echten Vorgängen prüfen.
Bedarf eingegrenzt Steuerablauf mitgedacht Kandidaten reduziert
FAQ

Häufige Fragen zur Buchhaltungssoftware für Freiberufler

Kurz beantwortet – für die schnelle Einordnung vor deiner Auswahl.

Welche Buchhaltungssoftware ist für Freiberufler am besten?
Das hängt davon ab, welche Arbeit du abgeben willst. sevdesk und Lexware Office sind breite Allrounder. Accountable setzt stärker auf einen einfachen, geführten Steuer- und Buchhaltungsablauf. Papierkram ist für projektorientierte Arbeit interessant, FastBill für einen starken Rechnungsfokus und Kontist für die enge Verbindung von Banking und Buchhaltung.
Brauche ich als Freiberufler überhaupt Buchhaltungssoftware?
Nicht in jedem kleinen Einzelfall zwingend. Je mehr Rechnungen, Belege, Bankbewegungen und steuerliche Aufgaben zusammenkommen, desto größer wird aber der Nutzen eines zentralen Systems. Entscheidend ist, ob dir die Software tatsächlich wiederkehrende Handarbeit abnimmt.
Ist Freiberufler dasselbe wie Kleinunternehmer?
Nein. Freiberuflichkeit beschreibt deine steuerliche bzw. berufliche Einordnung. Die Kleinunternehmerregelung betrifft die Umsatzsteuer. Du kannst Freiberufler sein und die Kleinunternehmerregelung nutzen – oder regulär Umsatzsteuer berechnen.
Können Freiberufler eine EÜR machen?
Viele Freiberufler ermitteln ihren Gewinn über eine Einnahmenüberschussrechnung. Ob das für deinen konkreten Fall gilt, hängt von deiner Situation ab. Für die Softwareauswahl ist wichtig, dass dein tatsächlicher Gewinnermittlungs- und Steuerprozess unterstützt wird.
Welche Buchhaltungssoftware eignet sich mit Steuerberater?
Achte weniger auf das Wort „DATEV“ in der Funktionsliste und mehr auf den konkreten Übergabeweg. Kläre mit deiner Kanzlei, welche Daten, Belege und Exporte sie erwartet und teste genau diesen Ablauf vor der Entscheidung.
Was sollte ich bei E-Rechnungen prüfen?
Prüfe getrennt, ob die Software E-Rechnungen empfangen, lesbar darstellen, aufbewahren und – wenn für dich erforderlich – in einem zulässigen strukturierten Format erstellen kann. Eine normale PDF ist nicht automatisch eine E-Rechnung.
Wie teste ich Buchhaltungssoftware als Freiberufler richtig?
Teste einen echten Monatsablauf: typische Kundenrechnung, Zahlungseingang, mehrere Ausgabenbelege, einen Sonderfall und anschließend die Auswertung oder Übergabe an dein Steuerbüro. Entscheidend ist, wie wenig Nacharbeit danach übrig bleibt.